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Was Sie wissen müssen

Es gab Zeiten, in denen die einzigen Menschen, die ihr Geld in Filmproduktionen investieren konnten, mächtige Medien-Mogule waren. Diese Zeiten sind vorbei, denn heute gibt es viele lukrative Wege für Sie, in das Film-Geschehen einzusteigen.
Direkt in einen Film zu investieren, kann ein gleichermaßen ungewohntes wie glamouröses Unterfangen sein. Als Executive Producer auf der Leinwand genannt und zu Filmgalas, Premieren und Festivals eingeladen zu werden, hat seinen Reiz und bietet zudem eine wertvolle Networking- und Marketing-Plattform, auch für Ihre weiteren Geschäftszweige. Doch bis dahin ist einiges zu tun. Die Suche nach den richtigen Talenten, die Verwaltung der Produktionskosten und die Suche nach dem passenden Verleih sind nur einige der Hürden, die bei Filmproduktionen genommen werden müssen. Am schwersten zu beurteilen ist jedoch die persönliche Laune des Kinobesuchers. Eine Geschichte, die in einem Jahrzehnt eine breite Resonanz findet, könnte im nächsten Jahrzehnt verpuffen. Aber wenn ein Film gut läuft, kann er sogar die Möglichkeiten eines Franchise-Unternehmens eröffnen.

 

Überlegungen vor einer Investition
Bevor Sie erwägen, Ihr Geld zu investieren, sollten Sie sich vergewissern, dass Sie Ihre Sorgfaltspflicht erfüllen. Fragen Sie sich, ob der Film einen breiten Markt ansprechen wird. Wenn er nur für ein Nischenpublikum bestimmt ist, wird es naturgemäß ungleich schwieriger, Ihre Investition zurück zu bekommen. Blockbuster haben in der Regel eine breite Anziehungskraft, während Arthouse-Filme, Dokumentarfilme und kleine Filmwerke, in der Regel, eher weniger attraktiv sind. Es gibt allerdings bemerkenswerte Ausnahmen wie die Dokumentation „2016: Obama’s America“, die über 33 Millionen Dollar eingespielt hat oder „My big fat greek wedding“, welcher den Investoren, bei einem Budget von nur 5 Millionen Dollar, den beachtlichen Return von fast 369 Million Dollar, alleine an den Kinokassen, beschert hat.
Was ist denn, wenn der Film keine A-Listen-Stars in der Cast hat? Das könnte ein Problem sein, muss es aber nicht, denn manchmal ist der Film selbst der Star ist - denken Sie an „The Blair Witch Project“ oder „Paranormal Activity“ Der Bekanntheitsgrad könnte auch variieren, je nachdem, wo der Film veröffentlicht werden soll. Erfahren Sie mehr über die Vision des Regisseurs. Ein übergroßes Ego und nicht wirtschaftliches Denken, können sich als tödlich erweisen und dazu führen, dass gewaltige Kosten anfallen um die Wünsche eine über-perfektionistischen Regisseurs zu erfüllen, die jedoch den kommerziellen Wert eines Film nicht steigern, sich aber am Ende nicht ausgleichen lassen. Auch Filme mit einer religiösen Botschaft oder mit mehr intellektuellem Humor könnten sich dem Verleiher nur schwer verkaufen, da ihr Publikum typischerweise recht klein ist.

Sind die Interessen des Filmemachers mit den Interessen des Verleihers und der Investoren in Einklang gebracht, oder kommt ein Großteil der Einnahmen dem Filmemacher zugute? Ist die Investition eine faire Vereinbarung?
Ein Projekt mag auf dem Papier gut klingen, aber man muss sich trotzdem die feinen Details ansehen. Recherchieren Sie das Projekt, das Personal und prüfen Sie, was der Filmemacher als Gegenleistung verspricht.

Zukunftsweisend
Filme sind in gewisser Weise rezessionsresistent, weil die Menschen selbst in schwierigen Zeiten immer noch Unterhaltung brauchen. deshalb werden sie nicht aufhören, ins Kino zu gehen oder sie online zu streamen.

Slate Financing
Slate Financing ist eine mögliche Anlagestrategie, bei der ein Portfolio von Filmen verwendet wird, um Risiken zu vermeiden und Erträge zu erzielen. Bei diesem Ansatz wird lediglich in ein Portfolio von Filmen investiert, nicht in eine einzelne Produktion. Durch die Diversifizierung entsteht ein besseres Gleichgewicht von Risiko und Ertrag.

Klauseln, Renditen, Absicherung
Alle Investitionsvorschläge sollten schriftlich erfolgen und eine Schiedsgerichtsklausel für eine kostengünstigere Streitbeilegung enthalten. Für Filmemacher kann eine solche Klausel nützlich sein, wenn sie mit finanziell stärkeren Verleihern zu tun haben, um die Interessen der Ersteren zu schützen.
Der Produzent sollte über eine Filmversicherung verfügen, die bei Personalausfall und anderen Rückschlägen einspringt. Es ist sehr schwierig oder unmöglich, den Regisseur, die Schauspieler oder Kameraleute in einer Produktion zu ersetzen. Mit der persönlichen Verlustdeckung ist die Produktion gegen Unfall, Krankheit oder sogar Tod der Personen versichert. Die in einem solchen Fall durch eine Unterbrechung der Produktion, einen Besetzungswechsel oder eine Neuaufnahme entstehenden Mehrkosten oder auch die bereits entstandenen Kosten im Falle einer Absage werden dem Produzenten erstattet. Dieses Risiko wird in der Regel durch eine gebündelte Filmpolice abgedeckt.
Je nach Drehbuch und Budget sollten verschiedene Möglichkeiten der Mittelbeschaffung in Betracht gezogen werden. Eine weitere mögliche Einnahmequelle sind beispielweise Steueranreize, die ordnungsgemäß verfolgt werden.


Der Filmemacher sollte die Mittel während der Fundraising-Phase des Films treuhänderisch verwalten. Dies trägt dazu bei, Transparenz und Rechenschaftspflicht zu gewährleisten. Wenn nicht genügend Mittel aufgebracht werden, sollten sie an die Investoren zurückgegeben werden.
Was die Erträge betrifft, so werden die Filmeinnahmen dazu verwendet, den Investoren ihre gesamten Investitionen zurückzuzahlen. Der Prozess ist vergleichbar mit einer Rückzahlung der Basis oder der Hauptinvestition. Die Gewinnbeteiligung oder die Rendite der Investition ist das nächste Glied in der Kette. Die Aufteilung erfolgt zwischen dem Produzenten und den Investoren. Die Stars, Autoren und Regisseure des Films werden aus den Gewinnen des Produzenten bezahlt.

Warum in Film investieren?

  • Filminvestitionen stehen nachweislich in keinem Zusammenhang mit den Aktien-, Immobilien- oder Anleihenmärkten und erweisen sich, auch in diesen eher schwierigen Zeiten, als sehr widerstandsfähig.
  • Filminvestitionen haben das Potenzial für ein beträchtliches Aufwärtspotenzial.
  • Ein Film muss nicht unbedingt ein Kassenschlager sein, damit ein Investor Geld verdienen kann - eine solide Finanzstruktur und Steuereffizienz können einen erheblichen Unterschied ausmachen.


Einnahmequellen


Film-Steuergutschrift
Bei der Herstellung eines Films kann ein Produzent eine Steuergutschrift in dem Land beantragen, in dem die Dreharbeiten stattfinden. Diese kann im Vereinigten Königreich bis zu 25 % des Filmbudgets und in anderen Gebieten bis zu 40 % betragen, ist aber erst nach Fertigstellung des Films zahlbar.            Unter Vorverkauf versteht man den Verkauf eines Films an lokale Verleiher in verschiedenen Territorien, bevor der Film produziert wird. Er ist ein wichtiger Teil der Finanzierung eines Films, da er dem Produzenten die für die Fertigstellung der Dreharbeiten dringend benötigten Mittel zur Verfügung stellt.

Vorverkauf
Das Streaming auf internetfähigen Fernsehern, iPads, PlayStations und Xboxen bedeutet, dass Filme mehr Menschen als je zuvor erreichen - der mündige Verbraucher von heute hat eine beispiellose Auswahl an Inhalten und Medienformaten.


Das Fazit

Wurden Filme zur Ware gemacht? Überlegen Sie, wie einfach es ist, auf einen Lieblingsfilm zuzugreifen. Das Kino ist nur einer von vielen Vertriebskanälen, zu denen Kabelfernsehen, Internet und andere Streamingkanäle gehören. Die leichte Verfügbarkeit von Inhalten hat mehr Einnahmequellen und eine größere Rentabilität geschaffen.

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